Stammtisch-Treffen am 30. und 31.10.2010

 

Das zweite Stammtisch-Treffen in Speyer ist ebenfalls Geschichte! Dennoch möchte ich nicht versäumen, hier einen kurzen Bericht einzustellen...

Da Uwe “Freepipe” in einem Forum einen wunderschönen Bericht erstellt hat, möchte ich diesen mehr oder weniger übernehmen - und etwas ergänzen...

Samstag, 30.10.2010. Gegen 11.00 Uhr treffen die ersten Teilnehmer in Speyer ein. Bezeichnenderweise ist der erste, der ankam, Tomas Mahovsky. Er hatte ja auch die weiteste Anreise - ca. 600 km.....

Einchecken in die Hotels, dann auf zum ersten Treffpunkt, dem Bistro “Maximilian”, inmitten der Speyerer Fußgängerzone. Ein grosses “Hallo”, bekannte und auch neue Gesichter gesehen und begrüsst. Das erste Bier oder auch das zweite Frühstück bestellt, die ersten Pfeifen ausgepackt, begutachtet, gestopft und angezündet.

Das Wetter war warm und sonnig, so dass die  Fußgängerzone in Speyer von flanierenden Menschen ordentlich Leben  eingehaucht bekam. Gut gefüllt waren natürlich auch die Außenbereiche  der Bistros, Cafes und Restaurants. Es herrschte überall eine lockere,  freundliche Stimmung. Lebensart pur ! Inzwischen hatten wir uns an 5 oder 6 Tischen breit gemacht, andere Gäste machten uns “freiwillig” Platz.....

Eine illustre Runde hatte sich also versammelt. Neben den Pfeifenbauern: Ken Dederichs, Axel Glasner, Jürgen Bischoff, Roger Wallenstein, Werner Mummert, Gerhard Wilhelm (eigentlich Ex-Pipenmacher; aber schaun mer  mal...), Steffen Müller, Tobias “Tosch” Scheffe und aus Tschechien Tomas Mahovsky waren auch  zwei der namhaftesten, wenn nicht DIE namhaftesten Sammler der Republik  Jörg Lehmann und Uli Wöhrle dabei. Insgesamt trafen sich knapp 50  Personen.

Veranstaltet wurde der Treff von den Speyerer Peifekepp deren Wappen Uwe “Freepipe” Adam mit seinen Fertigkeiten als Grafiker entworfen hatte. Rechtzeitig vor  dem Treff war das Wappen fertig geworden, so daß es auch gleich eingesetzt werden  konnte.

Gegen 16.30 Uhr wurde im Maximilian zum Abmarsch geblasen. Nach einem  schönen Spaziergang durch die Stadt, am Dom und am Technik Museum  vorbei, kamen wir am Anleger unseres “Vergnügungsdampfers” an. Übrigens, ein passendes Wortspiel wie ich finde. Noch am Ufer hatten die  Peifekepp einen kleinen Sektempfang vorbereitet um die Gäste willkommen zu heißen und die Beladezeit des Schiffs mit leckerem Catering zu  verkürzen.

Endlich ging es an Bord. Die Plätze waren schnell verteilt und die  ersten Pipen gestopft und das anzünden derselben auch sofort wieder  gestoppt! Denn, wie wir sogleich von der Chefin on Board erfuhren, auf  dem Passagierdeck herrsche Rauchverbot! Ein Knaller! Sollte ein von  langer Hand geplanter, gemütlicher Abend enden bevor er begonnen hatte?  Nach kurzer Rücksprache mit unseren veranstaltenden Peifekepp und da wir auch “das Gesetz in unsrer Mitte hatten” :-) sollte sich alles schnell klären und es durfte endlich gedampft werden. Schnell fand ein  “Plätzchen wechsel dich” statt und ein reger Austausch an Informationen  und Tabakproben begann. Jetzt, in der beginnenden Dämmerung legte das  Schiff für eine rund dreistündige Rheinfahrt ab. Leider hat man durch  die Dunkelheit und den regen Bordbetrieb davon recht wenig mitbekommen.

Und dann kam was kommen musste: eine Begrüßungsansprache! Doch Bernd war gnädig, machte es gut und vor allem kurz und eröffnete auch sogleich  das Buffet. Hier wurde ordentlich aufgefahren: diverse Fleischspeisen  mit Beilagen und einer üppigen Salatauswahl, eine Käsetheke und einige  leckere Kuchensorten. Hier kam jetzt das neu gestaltete Wappen zum  Einsatz. Ein Konditor hatte das Wappen auf eine dünnen Marzipanschicht  gezogen und einen Blechkuchen damit “veredelt”. Des weiteren gab es für  jeden Teilnehmer zur Erinnerung an den Treff eine Flasche Prosecco mit  Wappen-Etikett zum Event.

Frisch gestärkt waren die Themen ums Pfeiferauchen, das Rauchen selbst  und das eine oder andere Kaltgetränk wieder die Nummer eins an Bord und  man war gespannt, was die anwesenden Pfeifenmacher so in ihren Köchern  hatten. Schnell waren einige improvisierte Stände aufgebaut und das  schauen, begrabbeln und feilschen begann. Einige Pfeifen sollten an  diesem Abend ihren Besitzer wechseln. Da an Bord eine “nette  Intimbeleuchtung” herrschte, und nicht jeder eine Taschenlampe wie der  vorausschauende Axel dabei hatte, war der eine oder andere sicher auf das Licht des nächsten Tages gespannt um zu sehen, was er da so ergattert hat... :-) Von nachträglichen Reklamationen habe ich allerdings nichts  gehört. Schön war auch, daß einige Tabakhersteller und -händler den Treff mit einer großen Auswahl und Menge an Tabakproben gesponsert hatten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Verkauf und die Versteigerung von fast  200 Pfeifen aus dem Nachlass eines hessischen Pfeifensammlers. Hier  konnte das eine oder andere Schnäppchen gemacht werden. Doch es zeigte  sich auch, daß nicht alles aus den 50er bis frühen 90er Jahren heute noch seine Fans hat. Es setzten sich immer wieder klassische Shapes durch  und Pipen die eher kleine bis mittlere Größen haben. Aber die Erben, die mit an Bord waren, hatten sicher auch einen interessanten und lustigen Abend mit uns und sind doch mit vielen Pfeifen weniger im Gepäck wieder  nach Hause gefahren.

Gegen 0.30 Uhr war dann allgemeiner Aufbruch. Wenige fuhren noch nach  Hause, der größere Teil trat den Rückweg in Ihre Hotels an. Drei  unentwegte machten sich auf den Fußmarsch zum weiter entfernt liegenden  Hotel und wollten auf halber Wegstrecke noch eine kleinen Marschtrunk zu sich nehmen. Das gestaltete sich im durchaus sehr geselligen Speyer  nachts um 1.00 Uhr doch schwieriger als gedacht. So sind einige nach vielen Jahren wieder einmal in einer “Disco” gelandet. Glücklicherweise hatte die eine Loungebereich, in dem man noch halbwegs ruhig einen gebührenden Tagesabschluss begehen konnte.

Nach einer kurzen Nacht trafen sich die Pfeifenjünger des Hotels “Kurpfalz” um  9.00 Uhr im Frühstücksraum. Das kleine aber feine Hotel war ganz in deren Hand, so daß während des Frühstücks gleich lautstark der Abend aufgearbeitet wurde und einige Zoten gewechselt werden konnten, ohne andere Gäste zu belästigen. Auschecken und bei weiterhin bestem Herbstwetter Aufbruch zu einem Spaziergang durch das Städtchen. Schnell hatten sich die in Speyer gebliebenen Leute getroffen und schnell saß  man auch wieder vor dem Maximilian zum Kaffee oder Frühschoppen. Gegen  Mittag haben wir uns von der Rest-Gruppe und dem Veranstalter  verabschiedet um nach einem weiteren kleinen Gang durch Speyer, der noch einige schöne Fotos einbrachte, wieder gen Heimat zu fahren.

Fazit:
Ein gelungener Treff, der viel Spaß gemacht hat, einige Pfeifen in die Regale gespült hat und nach einer Wiederholung schreit. An dieser  Stelle danke noch einmal an die Speyerer Peifekepp.

 

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